Zweites Buch: Lotta
Zweite Person, Singular
Zurück in der Kammer, auf dem Sofa, mit dem kleinen Licht auf dem Beistelltisch. Du wartest. Jetzt ist sie an der Reihe. Sie muss sich erklären, sich vorstellen, ihre Drohungen aussprechen, ihre Komplizen hinzuziehen, oder was sonst geplant war. Wenn sie im Bad fertig ist. Aber sie hat ja noch nicht einmal angefangen. Ob sie überhaupt noch da ist?
Ein Klappern, ein Prasseln, ein Wasserlassen, der Sturzbach, aufschäumend, ausdauernd, drängend, nach so langer Zeit, worauf hat sie gewartet?
Und ihre Komplizen, worauf warten die? Ein Überfall, Raub, Mord, Folter, die schlimmsten Befürchtungen, machen dich zittern vor Angst. Du rollst dich zusammen, legst schützend die Arme über den Kopf. Bitte nicht, bitte nicht. Aber wenn, dann schell, dann schlagt wenigstens schnell zu, dass es endlich vorbei ist.
Die Klospülung, der Wasserfall, ein gedehntes Platschen, ein dumpfes Rauschen, ein heiseres Röcheln, aufklärend.
Das ist Unsinn. Wenn sie dich umbringen wollten, dann wärst du schon längst tot. Wenn sie einen Lockvogel brauchten, der ihnen Zugang zu deiner Wohnung verschafft, warum schicken sie Calamity Jane, und nicht irgend ein nettes Mädchen? Und dann warten sie, bis die Dame ihre Toilette vollendet hat? Das ist Unsinn.
Im Hintergrund ein zartes Zischeln, ein gurrendes Gluckern, der Spülkasten füllt sich, einschläfernd.
An der Decke, der Rauchmelder, leicht austauschbar mit Kamera und Mikrofon. Dich bloßstellen, Rufmord, Beweise. Die ganze Wohnung ist verwanzt, war ja Zeit und Gelegenheit genug. Deine Hände an ihrem Hals, es gibt Hämatome, das Kleid vom Leib gerissen, Vergewaltigung, Beweise, von Else eingefädelt, Else bei der Zeitung. Liga der gedemütigten Schlammringerinnen. Berühmter Kriminalschriftsteller fördert entwürdigenden Schausport. Schon das erste Wort wäre gelogen. Egal, nie wieder Schlammringen, du bist schon geheilt.
Ein sanftes Zischen, ein Plop, der Boyler ist angesprungen, ein flüsterndes Pfeifen, warmes Wasser regnet in die Wanne, besänftigend.
Ein Rufmädchen, Sondermodell Schlammringer, hast du selbst bestellt, nur leider schon vergessen. Demenz, das Alter, ein Anruf im Delirium. Nur der Faulschlamm war nicht so geplant. ... Schlechte Zeiten auf dem Straßenstrich, Kaltakquise, reinstürmen bei schüchternen alten Propheten, die nicht zum Berg kommen. Ein bisschen Kuscheln, dann kassieren. Das Werbeangebot zur Lust auf mehr. ... Kauf mich frei, dann darfst du mich heiraten, der Freikauftrick. ... Das Rufmädchen von Else bestellt, dich als Unhold zu entlarven, alter Lustmolch treibt es mit jungen Frauen.
Ein Prasseln und Trommeln gegen die Wanne, hohl, metallisch, energisch, das Schlagwerk. Lehm und Kies aus ihren Haren, große Klumpen, Paukenschläge, gewaltig.
Die jungen Frauen, in deinen Geschichten schlachtest du sie reihenweise ab. In der ersten Person, aus Sicht des Mörders, aber darum bist du selbst kein Mörder, nicht einmal gewalttätig, eher sanftmütig, kannst keiner Fliege was zuleide tun. Du solltest in die zweite Person wechseln, du mordender Maulheld. Im Bad, das war Hilfsbereitschaft und ein Schwächeanfall, ziemlich dünne Beweise.
Stille, dann ein gedämpftes Plätschern und Rieseln durch Rohre, langsam, lange.
Was geht das Else an? Warum sollst du dich nicht mit jungen Frauen vergnügen? Du bist nicht verheiratet, unterstehst nicht dem Zölibat oder irgend einem anderen Gelübde, hast kein öffentliches Amt. Kein Skandal, will niemand wissen. Dich kennt doch keiner. Da ist die tote Katze auf der Straße interessanter.
Das Rieseln verebbt, nichts läuft mehr, versiegt, verstopft.
Vielleicht ist alles ganz anders, denk nicht so schlecht von Else, denk nicht so schlecht von Jane, beruhige dich, denk positiv.
Klodeckelgeklapper. Reprise.
Hallo, ich bin die Conny. Ich soll dich ganz lieb grüßen von der Melanie. Du erinnerst dich doch sicher, vor dreizig Jahren, die Silvesternacht. Die Berghütte in Tirol, in den Alpen, Tiroler Alpen, die Tiroler sind lustig, ha, ha, ha. Muss ne wilde Party gewesen sein damals, was meine Mama, das is die Melanie, also was die Melanie mir erzählt hat. Ganz schön wild habt ihrs getrieben, weißte noch? ... Ach ne, kannste ja nich, warst ja völlig abgedröhnt, damals, Drogen, Alkohol, totaler Bleckautsch. Wusstest nich mehr, obde Männlein oder Weiblein warst, sagt die Mama. Die war aber nich doof und hat nachgeschaut, hi, hi, hi. Da gabs überhaupt keine Frage, ho, ho, ho. ... Nur schade, dassde dich schon am nächsten Tag nich mehr erinnern konnst. Die ganze Nacht habt ihrs getrieben, he, he, he. ... Also die Melanie, das is meine Mama, sagte ich ja schon. ... Und jetzt rate mal, wer mein Papa is, na, kommste drauf? Na, na? Bingo! Papa! Mein lieber Papa! Das bist du, da staunste, was? ... Ich freu mich so, dich endlich kennen zu lernen. ... Also die Melanie, was meine Mama is, die meint, nach all den Wasserscherben und Rohrzustopfungen, den ganzen Nervenzerbrüchen, Gehirnverschüttungen und Veilchenaugen, und nach der zerplatzten Ohrtrommel zuletzt, da meint die Melanie, dass du jetzt mal an der Reihe bist, dich um mich zu kümmern. Ich kann nich alleine. Drogen, Alkohol, da bleibt immer was zurück. ... Keine Sorge, ich hab ne Erscheinigung, ich darf nich arbeiten, zu gefährlich für die anderen. Geld brauch ich keins von dir, hab ja meine eigene Rente, ta, ta, ta! ... Höchstens, wenn was Besonderes is, ein Umfall oder so. Solltest vielleicht ne Zusatzabsicherung verschließen für mich. ... Kümmern musste dich um mich. Keine Angst, is nich so schlimm, bin ja pflegeweich. Ne Matschverpackung in der Badewanne für die Nacht. Morgens einmal abspritzen mit dem Gartenschlauch. Ein Fuder Heu zum Frühstück. Helfen beim An- und Ausziehen, kann ich nich allein, haste ja gesehn. Zeit zum Schuhe suchen, die verlier ich immer, Kann ja auch keine Schlaufe nich binden. ... Und ganz wichtig, darf ich nich vergessen, hat die Melanie, was meine Mama is, mir extra eingeschleift, muss ich dir sagen, drei Sachen, die de für mich brauchst. Erstens nen Sturzhut zum Draufklopfen. Zweitens einmal Sicherbleibschuhe aus Stahlpappe. Drittens einmal Ofenhandschuhe 300 Grad. Und dann noch einmal Hörstöpsel, weil ich immer so laut bin, denk an deine Ohrtrommeln. Also die drei Sachen, dann kann dir nichs passieren, dann tuts nich weh, dann brauchste keine Angst vor mir haben. Oh Junge, ich kanns kaum erwarten, bis ich bei dir einziehe, ich freu mich so, und du? Lach doch mal, ha, ha, ha. Was meinste, wieviel Spaß wir zusammen haben, hu, hu, hu.
Plumps und platsch, dumpfes Rauschen, heiseres Röcheln, einmal, zweimal, dreimal, wieder und wieder, schwere Massen, Lehm und Kies, wandern die Klospülung hinab. Connys Rohrrzustopfung fällt ins Wasser. Bleibt das Zischeln und Gluckern aus dem Spülkasten.
Melanie, die einzig mögliche, du hast keine Ahnung, was aus ihr geworden ist, ob sie überhaupt noch lebt, und dichtest ihr so einen Trampel an. Nicht böse sein Melanie, war nur ein Spaß.
Sanftes Zischen, klares, kaltes Wasser, plattert in die Wanne, metallisch, reinigend, und wieder das Plätschern und Rieseln des Abflusses.
Hallo, ich bin die Marie, von Marlene und Hans. Du kennst mich sicher gar nicht mehr. Ich war hier in der Gegend mit Freunden. Die waren dann betrunken und gemein zu mir. Haben mich in den Matsch geworfen. Da bin ich weg. Hab dann an dich gedacht. Dass du hier in der Gegend wohnst. Einmal gewohnt hast jedenfalls. Ich konnte ja nicht wissen. Und dann habe ich dich gefunden. Ich war so froh, dass du noch hier wohnst. Du warst immer nett zu mir, als Kind. Ich hab mich immer auf dich gefreut, wenn du zu Besuch gekommen bist. Und jetzt, nach all den Jahren, ich dachte, vielleicht hilfst du mir.
Klappern von Chromarmaturen, Hantieren mit der Brause, Barfußschritte auf Emaille, und dann aus allen Rohren kalt und warm, die Königin des Lärms in ihrem Element, die Springflut braust und heult im Sturm, der Boyler schreit Kapitulation, versinkt im tiefen uuhuuhuuh, da wird nichts warm, es spritzt und spratzt auf Haut und Blech, der Eisprinzessin kalte Dusche.
Marie hat Schulden, und wenn du ihr nicht gleich mit ganz viel Geld aushilfst, dann kommen ihre Verfolger und bringen sie um. Der Enkeltrick. ... Fängst du schon wieder an? Nicht Marie, mach Marie nicht schlecht. Unser Mariechen. Wie lange ist das her? Vier oder fünf muss sie damals gewesen sein. Jedenfalls noch nicht in der Schule. Jetzt müsste sie mitte dreizig sein, verheiratet, mit Haus und Hof, drei Kinder vielleicht, wenn sie noch lebt. Die läuft hier nicht mit falschen Freunden herum, die wilden Jahre hat sie längst hinter sich. Ob sie heute überhaupt noch weiß, wo du wohnst? Vielleicht hat sie die Geburstagskarten aufbewahrt. Memory habt ihr damals viel gespielt, Mariechen hat immer gewonnen. Gutes Gedächtnis. Schon möglich, dass sie dich nicht ganz vergessen hat. ... Hans und Marlene, zu denen hast du aber schon lange keinen Kontakt mehr. Vor ein paar Jahren. ... War Marie nicht sogar ausgewandert? USA? Kanada? Australien? Oder die kleine Schwester, irgendwas mit S. ... Susanne. ... Sabine. ... Unser Binchen? Die war noch ein Baby, damals, die hat dich nie kennengelernt.
Der Sturm lässt nach, die Flut verebbt in sanfter Brandung, der Boyler pfeift und gluckert fröhlich vor sich hin, im warmen Regen fängt Marie zu singen an, unter der Dusche zu singen, wie schön sie singen kann. So schön, du wünschst dir so sehr, dass sie gut ist, dass du ihr trauen kannst, dass du sie liebhaben kannst, ein wenig frech und fordernd, aber im Grunde gut, böse Menschen kennen keine Lieder.
Mariechen konnte gar nicht singen. Viel und gerne hat sie gesungen aber leider völlig falsch, überhaupt nicht musikalisch, hat ihre eigene Mutter gesagt, so schade, so traurig. Ob sich das auswächst, mit den Jahren?
Du stellst dich vor die Badezimmertür, lauschst andächtig ihrem Gesang, versuchst die Worte einzufangen, »still the same, that you loved me still the same«, englische Worte mit englischer Stimme, engelsgleich, ein Liebeslied, sie fühlt sich wohl, was willst du mehr. Das klingt so völlig anders, als das ständige Gemecker, mach schnell, beeil dicht, Lakai. Allerdings, ihre Entschuldigungen, ihre Indianerehrenworte, die kommen immer zuckersüß, zuckersüß dahergeheuchelt.
Entschuldigung, Sie erinnern sich wohl nicht an mich, ich war einmal hier mit der Verlagssekretärin, damals als Praktikantin, irgendwelche Manuskripte ordnen. Mir ist etwas schreckliches passiert, Sie sehen ja, ich bin überfallen worden, die haben mir alles genommen, meine Handtasche, meine Jacke, das ganze Geld, die Papiere, alles, sogar die Schuhe. In den Dreck haben sie mich gestoßen, ich bin völlig verzweifelt, mittellos, kann nicht mal telefonieren. Dann habe ich mich erinnert. Das Haus. Da wohnt jemand, den ich kenne, der mir helfen kann. An Sie kann ich mich doch vertrauensvoll wenden, nicht wahr, dass Sie die Situation nicht ausnutzen werden. Mir etwas trocknes zum Anziehen geben, mich telefonieren lassen, ein Taxi rufen, dass ich nach Hause kann. Vielleicht etwas Geld leihen. Ich müsste ja wohl auch zur Polizei, Anzeige erstatten. Ich weiß sonst nicht, was ich tun soll. Dieser Dreck, so demütigend, so peinlich, ich schäme mich so. Helfen Sie mir, bitte.
Schweigen, das Konzert kommt zum Erliegen, wie ein Fluß, der sich tastend seinen Weg sucht. Mal hierhin, mal dorthin, Stille, Fließen, stetiger Wechsel, stetiges Suchen.
Ob die Praktikantin singen konnte weißt du nicht. Vielleicht hat sie später noch Gesang studiert. Jedenfalls war sie nett und höflich und nicht so ein Flegel, wie das Mariechen da im Bad. Bewundert hat sie dich, wie den Löwen im Zoo, war wohl noch nie einem leibhaftigen Dichter begegnet, fast ein bisschen viel der Ehrfurcht. Allerdings war sie einen Kopf größer als du, musste buchstäblich auf die Knie gehen, um zu dir aufzuschauen. Marie Jane dagegen ist ein Stück kleiner und schaut auf dich herab, wie die Königstochter auf den Frosch. Die Große kam vom Laufsteg, wollte unbedingt noch etwas richtiges lernen, gutes Mädchen. Wer hat dir das gesagt? Sie selbst. Überhaupt hat sie viel von sich erzählt, vermutlich aus Verlegenheit, weil sie dein Schweigen nicht ertragen konnte. Dabei hat sie sich immer sehr gewählt ausgedrückt, dich zu duzen wäre ihr nicht eingefallen. Praktikantinnen kommen und gehen, sie war aber die einzige, die zu dir gesprochen hat, die sich dir anvertraut hat, die sich vielleicht an dich wenden würde, wenn sie in Not geriete. Die Einzige, und du weißt nicht einmal ihren Namen. Hoffentlich hat sie die Manuskripte nicht gelesen, die sie damals geordnet hat, wäre schade um ihre gute Meinung. Egal, die Körpergröße stimmt schon nicht, so etwas wächst sich nicht aus.
Die Musik hat ihren Weg gefunden, startet durch mit voller Kraft, mit Pauken und Trompeten, die Springflut aus allen Rohren, Finale Furiose der Badezimmersymphonie, ein Schlagen, ein Klatschen, wie ein nasses Handtuch an die Wand.
Der Lärm lässt dich nicht klar denken, die Situation vernünftig betrachten. Sie spielt Sintflut im Badezimmer und in deinem Kopf zerstampft sie dein Gehirn zu Brei.
Pause, kein Finale, ein dumpfes Flattern, das Ausschütteln nasser Kleidung, Denk nach jetzt, denk logisch.
Festzuhalten bleibt der Schlamm, der kann kein Zufall sein. Die verschlossene Haustür, der Krater auf dem Treppenabsatz, es muss Helfer geben, wenigstens einen Helfer, jemand aus dem Haus, Höchstwahrscheinlich Else. Else weiß von deinen heimlichen Gelüsten. Elses Ohr an der Wand. Der Rest bleibt ein Rätsel, mit Logik nicht zu lösen. Die Antwort liegt bei Else und bei Marie Jane.
Klappern von Schranktüren, Wandschrank, Unterschrank, Spiegelschrank. Es folgt ein gleichmäßiger Fluss, kräftig, ruhig, anders. Porzellan statt Emaille, das Waschbecken.
Nach dem Duschbad nochmal Hände waschen. Wie lange soll das dauern? Du sitzt hier auf heißen Kohlen, willst endlich wissen, was vorgeht, und die Königstochter lässt sich alle Zeit der Welt.
Ein Rauschen, ein Heulen, ein Blasen, dein elektrischer Föhn.
Wo hat sie den ausgegraben, der ist doch lebensgefährlich. Ein elektrischer Schlag und du wärest sie los. Du Mörder. Aber so denkst du nicht, du fühlst dich verantwortlich, willst sie schützen.
Ein Klack und der Föhn ist still. Schränke klappern und wieder singt sie, dasselbe Lied, wieder und wieder, so unglaublich schön, so unheimlich schön, so beängstigend schön.
Wach auf! Denk nach! Alle Zeit der Welt verrinnt im Nu, verschwendet in tröstenden Traumbildern. Sirenengesang führt dich ins Verderben. Dein Pfeifen im Walde kann dir nicht helfen. Du zitterst schon wieder. Was hier auch abläuft, das ist kein Spaß. Da kommt etwas auf dich zu, etwas Unbekanntes, das du nicht bewältigen kannst. Dein Verstand ist am Ende, am Besten denkst du gar nicht mehr, du solltest lieber etwas tun, zum Beispiel fliehen. Spiel nicht mehr mit, zerschlag den Knoten, lass das Rätsel ungelöst. Schnell, jetzt gleich. Zieh dich warm an, nimm Stiefel, Mantel, Schal, die Disketten, das Geld, und geh. Die Nacht ist nicht mehr lang, kein Frost, die Luft ist klar. Das hälst du durch. Lieber zittern vor Kälte als zittern vor Angst. Warum hast du nicht schon längst daran gedacht. Das war sie, das war ihr Rätsel, nur darum ging es, deinen Verstand zu binden, Schlau, die Dame. Doch jetzt weißt du und bist frei. Vorausgesetzt, sie lassen dich gehen. Versuchen musst du es auf jeden Fall. Und dann? Zum Bahnhof. Der Nachtbus. Oder eine Stunde Fußmarsch. Das hält warm. Am Bahnhof wartest du auf den Tag, besorgst dir was zu essen, du hast ja Mittel, hast ja Geld. Alles Weitere wird sich dann finden. Los! In den Flur. Im Bad. Die Sirene schweigt. Kein Nachspiel mehr. Kein Ausklang. Schluss. Die Tür zum Bad. Die Klinke. Zu spät. Sie kommt heraus. Schnell zurück in die Kammer. Ob sie dich gesehen hat. Das Sofa. Setz dich. Bleib sitzen. Sei still. Warte. Warte.
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